In einer Synagoge in Pittsburgh erschießt am Samstag ein 46-jähriger Amerikaner elf Menschen
Wir berichten im News-Blog.Ein 46 Jahre alter Mann ist bei einem antisemitisch motivierten Attentat in die Synagoge in Pittsburgh (US-Bundesstaat Pennsylvania) eingedrungen und hat das Feuer während einer Taufzeremonie am jüdischen Feiertag Sabbat eröffnet
Elf Menschen kamen ums Leben, weitere sechs wurden bei dem Angriff verletzt. Der Attentäter selbst wurde angeschossen und wird im Krankenhaus behandelt
----- AKTUALISIEREN -----Trump reist nach Synagogen-Anschlag am Dienstag nach Pittsburgh20 Uhr: Nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Pittsburgh will US-Präsident Donald Trump die Stadt am Dienstag besuchen
Zusammen mit First Lady Melania Trump wolle er bei dem Besuch seine "Unterstützung für die jüdische Gemeinde" zum Ausdruck bringen, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Montag in Washington
Attentäter im Rollstuhl vor Gericht Update 29. Oktober, 19.46 Uhr: Der mutmaßliche Synagogen-Attentäter von Pittsburgh ist erstmals nach seiner Festnahme vor Gericht erschienen
An dem nur dreiminütigen Gerichtstermin am Montag in der Stadt im Bundesstaat Pennsylvania nahm der 46-jährige Robert Bowers im Rollstuhl teil
Er war bei seiner Festnahme am Samstag verletzt worden.Bowers war blass im Gesicht und trug ein blaues Sweatshirt
Er sagte nur wenig. Auf die Fragen des Bundesrichters antwortete er nur: "Ja, Sir
" Die Fragen bezogen sich ausschließlich auf seine Identität und die juristischen Prozeduren - nicht die Tat an sich
Die Handschellen wurden Bowers kurzzeitig abgenommen, damit er ein Schriftstück unterzeichnen konnte
Gegen Bowers hatte die Bundesanwaltschaft bereits wenige Stunden nach dem Blutbad als Vorstufe zur Anklageerhebung formelle Anschuldigungen in elf Punkten vorgebracht
Ihm droht die Todesstrafe. Am Dienstag soll er erneut vor Gericht erscheinen.Signal nach Synagogen-Attentat in Pittsburgh: Eiffelturm bleibt unbeleuchtet21
46 Uhr: Nach dem Attentat auf eine Synagoge in der US-Stadt Pittsburgh verzichtet die Pariser Stadtverwaltung in der Nacht zum Montag auf die traditionelle Nachtbeleuchtung des Eiffelturms
„In Gedenken an die Opfer des antisemitischen Anschlags in Pittsburgh schalten wir den Eiffelturm am Sonntag um Mitternacht aus", erklärte die Bürgermeisterin der französischen Metropole, Anne Hidalgo, auf Twitter
Bei dem antisemitisch motivierten Attentat am Samstag waren elf Menschen getötet worden
Der Eiffelturm war in der Vergangenheit auch bei Terroranschlägen in Brüssel, London, St
Petersburg und Kabul ausgeschaltet worden.20:02 Uhr: Wie „CBS Pittsburgh" berichtet, sind jetzt alle Opfer identifiziert
Robert Bowers tötete 11 Menschen und verwundete weiter sechs Menschen, unter den Verletzten ist auch ein Polizeibeamter
18.51 Uhr: Pittsburghs Bürgermeister Bill Peduto forderte striktere Kontrollen beim Waffenbesitz
Es müsse darüber nachgedacht werden, wie denjenigen Waffen weggenommen werden könnten, "die ihren Hass durch Mord ausdrücken wollen", sagte er
Bowers besaß laut CNN seit Jahren einen Waffenschein.15.03 Uhr: Antisemit, schwer bewaffnet - aber ohne Vorstrafen: Das ist über den Pittsburgh-Schützen bekannt
Pittsburgh/USA: Robert Bowers gab wohl antisemitische Parolen von sich15.01 Uhr: Der Angreifer, der am Samstag in einer Synagoge in den USA elf Menschen tötete, hat während seiner Gewalttat antisemitische Parolen von sich gegeben
Robert Bowers habe in dem jüdischen Gotteshaus in Pittsburgh "Äußerungen zu einem Genozid" getätigt, sagte Scott Brady, Staatsanwalt für den Westen des Bundesstaats Pennsylvania
Bowers habe während seines Angriffs seinen Plan zum Ausdruck gebracht, "Juden zu töten", sagte Brady am Sonntag
Der Angreifer war mit einem Sturmgewehr und mindestens drei Pistolen bewaffnet in die Lebensbaum-Synagoge in Pittsburgh eingedrungen
Während einer Zeremonie zur Namensgebung für ein Baby am Sabbat-Tag eröffnete er das Feuer und tötete elf Menschen
Sechs weitere Menschen wurden verletzt, darunter vier Polizisten.US-Medien zufolge soll Bowers "Alle Juden müssen sterben!" gebrüllt haben
Er soll überdies wenige Stunden vor dem Angriff in einem bei Rassisten und weißen Nationalisten beliebten Onlinenetzwerk antisemitische Beiträge veröffentlicht haben
Pittsburgh: Polizeifunk zeigt dramatische Festnahme13.33 Uhr: Ein Mitschnitt des Polizeifunks verdeutlicht die dramatische Festnahme des Täters nach dem Attentat in einer US-amerikanischen Synagoge
Die von der britischen BBC verbreiteten Passagen stammen dem Sender zufolge aus dem Abhören des Polizeifunks
Sie wurden zuerst vom Portal „Broadcastify" veröffentlicht. Der 46 Jahre alte Attentäter hatte in der „Tree of Life"-Synagoge in Pittsburgh am Samstag elf Menschen getötet
Es ist zu hören, wie die Polizisten im dritten Stock auf den Mann stoßen: „Kontakt, Kontakt, Schüsse abgefeuert, Schüsse abgefeuert", meldet ein Sprecher
Im weiteren Verlauf ist Schreien zu hören, der Sprecher fordert Verstärkung an. Ein Polizist der Spezialeinheit Swat wird verletzt gemeldet
Kurz darauf berichtet ein anderer Mann von laufenden Verhandlungen, um den Schützen dazu zu bewegen, herauszukommen
Kurz darauf gibt der Angreifer den Polizisten seine Bewaffnung preis: „Er sagt, dass er zurzeit eine AR-15 und eine Glock bei sich hat", so der Funkspruch
Das AR-15 ist ein Sturmgewehr, eine Glock eine Pistole. Kurz darauf ergibt der Täter sich: „Verdächtiger kriecht jetzt heraus
"Pittsburgh/USA: Papst Franziskus verurteil AnschlagUpdate von 12.48 Uhr: Papst Franziskus hat nach dem Attentat auf eine Synagoge in der US-Stadt Pittsburgh dazu aufgerufen, Hass in der Gesellschaft einzudämmen
„In Wirklichkeit sind wir alle durch diesen unmenschlichen Akt der Gewalt verletzt
Der Herr möge uns helfen, diese Brandherde des Hasses zu löschen, die sich in unserer Gesellschaft entwickeln", sagte der Pontifex am Sonntag beim Angelusgebet in Rom
Ein „Sinn der Menschlichkeit", „Respekt für das Leben" und „moralische Werte" müssten wiedergefunden werden
Bei dem antisemitischen Attentat wurden elf Menschen getötet.Update von 12.38 Uhr: Die Schüsse in einer Synagoge in Pittsburgh ereigneten sich am Samstagvormittag (Ortszeit) während einer Namensgebungszeremonie für ein Kleinkind
Das gab US-Präsident Donald Trump bekannt. Er bezeichnete die Schüsse, bei denen mehrere Menschen ums Leben kamen und sechs weitere verletzt wurden, als „absolut böse"
Es handele sich klar um ein antisemitisches Verbrechen. Er forderte die Amerikaner zur Einigkeit auf
Hass und Intoleranz habe keinen Platz in den Vereinigten Staaten.Update von 11.54 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich entsetzt über den Anschlag auf eine Synagoge in Pittsburgh mit elf Toten gezeigt
„Dieses abscheuliche Verbrechen mahnt uns alle, zu tun, was in unserer Macht steht, um gegen Hass und Gewalt, gegen Antisemitismus und Ausgrenzung einzutreten und jenen entschieden entgegenzutreten, die sie schüren", heißt es in einem am Sonntag veröffentlichten Kondolenzschreiben Steinmeiers an US-Präsident Donald Trump
„Ich wünsche den Menschen in den USA die Kraft, um die Trauer und den Schmerz zu bewältigen und um den Hass zu überwinden", fügte das deutsche Staatsoberhaupt hinzu
Pittsburgh/USA: Dutzende Schüsse aus der Lobby der Synagoge?Update von 8.41 Uhr: Gemeindemitglied Stephen Weiss berichtete in Interviews, er habe dutzende Schüsse aus der Lobby des Gotteshauses gehört
Eine Frau am Tatort sagte dem Sender CNN, ihre Tochter sei mit anderen Synagogenbesuchern die Treppen hinunter gerannt und habe sich im Erdgeschoss verbarrikadiert, als die ersten Schüsse gefallen seien
Der Leiter der städtischen Sicherheitsbehörden, Wendell Hissrich, berichtete von einem "fürchterlichen" Anblick in dem Gotteshaus nach der Bluttat
Update von 8.27 Uhr: Bei dem mutmaßlichen Angreifer handelt es sich um den 46-jährigen Robert Bowers aus Pittsburgh
Das US-Justizministerium teilte mit, es strebe die Todesstrafe für den Täter an. Bowers wurde offiziell mehrerer Verbrechen beschuldigt, darunter der tödliche Einsatz von Feuerwaffen in elf Fällen
Ein rechtsgerichtetes Internetportal mit antisemitischen Inhalten, auf dem der mutmaßliche Attentäter von Pittsburgh aktiv gewesen sein soll, muss offenbar offline gehen
Die Seite Gab.com, beliebt bei weißen Nationalisten und Mitgliedern der rassistischen Alt-Right-Bewegung, erklärte am Samstag, ihr Provider werde ab Montag seine Dienste aussetzen
Berichten zufolge hat auch der Online-Bezahldienst Paypal die Seite gesperrt."Gab wird wahrscheinlich über Wochen nicht erreichbar sein", schrieb die Internetseite im Kurzbotschaftendienst Twitter
"Wir werden weiter für freie Meinungsäußerung und individuelle Freiheit im Internet für alle kämpfen", hieß es weiter
Gab habe "null Toleranz" für Gewalt und Terrorismus und sei "traurig und angeekelt" über die Nachrichten aus Pittsburgh, hieß es in einer Stellungnahme
Gab teilte mit, dass es nach Bekanntwerden des Anschlags den Namen des mutmaßlichen Schützen mit einem seiner Nutzerkontos in Verbindung gebracht habe
Daraufhin habe es das Konto von Robert Bowers gesperrt und sofort die Bundespolizei FBI kontaktiert
Bowers soll der Verfasser einer Serie von antisemitischen Botschaften sein. In einem Eintrag, der von Bowers stammen soll und nur wenige Stunden vor dem Attentat gepostet wurde, wird die jüdische Flüchtlingshilfeorganisation Hias angegriffen: "Hias holt gerne Eindringlinge, die unsere Leute töten
Ich kann nicht sitzen bleiben und zusehen, wie meine Leute abgeschlachtet werden
Scheiß auf Eure Sichtweise, ich gehe rein."Pittsburgh/USA: Die Welt reagiert mit Bestürzung auf das AttentatUpdate von 8
06 Uhr: Mit Trauer und Entsetzen hat der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, auf das Attentat in einer Synagoge in der US-Stadt Pittsburgh reagiert
„Pittsburgh zeigt, dass der Kampf gegen Antisemitismus eine Aufgabe ist, die sich leider in vielen Ländern stellt", teilte Klein der Deutschen Presse-Agentur mit
„Wir müssen ihn daher auch auf internationaler Ebene angehen. Deutschland hat dabei eine besondere Verpflichtung
"Er kündigte an, gemeinsam mit Deutschlands amerikanischen und europäischen Partnern nach Strategien für den Kampf gegen Antisemitismus zu suchen
„Ich fordere heute insbesondere die österreichische EU-Ratspräsidentschaft auf, hier ein sichtbares Zeichen für die Sicherheit jüdischer Einrichtungen zu setzen, über die wir in der EU gerade beraten
"Update von 06.33 Uhr: Die Welt hat mit Bestürzung auf ein antisemitisches Hassverbrechen mit elf Toten in den USA reagiert
Staatsmänner und -frauen aus vielen Ländern der Welt verurteilten die Tat eines 46 Jahre alten Amerikaners scharf
Er hatte am Samstag in der US-Stadt Pittsburgh während einer Taufzeremonie in einer Synagoge elf Menschen erschossen und sechs weitere verletzt
Die Polizei überwältigte den Täter und nahm ihn fest. Nach Angaben von US-Justizminister Jeff Sessions könnte ihm die Todesstrafe drohen
Die Bundesstaatsanwaltschaft erhob noch in der Nacht Anklage in insgesamt 29 Punkten gegen den Mann
Pittsburgh/USA: Merkel zeigt sich erschüttertUpdate von 1.19 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich erschüttert über den tödlichen Anschlag in einer Synagoge in Pittsburgh gezeigt
„Ich trauere um die Toten von #Pittsburgh, die offenbar Opfer von blindem antisemitischem Hass wurden", twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert am Samstagabend die Reaktion der Kanzlerin auf die Schießerei, in deren Verlauf elf Menschen ums Leben kamen
„Mein Mitgefühl gilt den Familien; den Verletzten wünsche ich Kraft + Genesung. Wir alle müssen uns dem Antisemitismus entschlossen entgegenstellen - überall
"Auch Außenminister Heiko Maas zeigte sich geschockt. „Die Toten von #Pittsburgh fielen offensichtlich brutaler antisemitischer Gewalt zum Opfer", twitterte er
„Schockiert dürfen, ja, sollten wir sein, doch niemals sprachlos: Antisemitismus müssen wir uns immer und überall entgegenstellen
Mein Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen."Pittsburgh/USA: Trump verurteilt Tat - alle NewsUpdate von 28
Oktober, 00.22 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat den tödlichen Angriff auf Besucher einer Synagoge in Pittsburgh als „bösartige antisemitische Attacke" verurteilt
„Diese bösartige antisemitische Attacke ist ein Angriff gegen die Menschheit", twitterte Trump am Samstagabend (Ortszeit)
Nunmehr müssten alle daran arbeiten, „das Gift des Antisemitismus aus unserer Welt zu entfernen"
„Wir müssen uns vereinigen, um den Hass zu überwinden." Amerika trauere um die Opfer des Massenmordes in der Synagoge
In einer ersten Reaktion auf die tödlichen Schüsse von Pittsburgh hatte Trump schnellere Todesurteile für Mörder gefordert
„Sie sollten wirklich den ultimativen Preis zahlen", sagte Trump am Samstag über Menschen, die Gläubige in Gotteshäusern erschießen
„Sie sollten nicht Jahre über Jahre darauf warten."Die News vom 27.10.2018: Social-Media-Profil des mutmaßlichen Täters deutet auf rechtsextremen Verschwörer hinDas Social-Media-Profil des Festgenommenen lässt darauf schließen, dass er eine antisemitische und stark rechtsgerichtete Grundhaltung hatte
Er soll beim Eindringen in die Synagoge gerufen haben: „Alle Juden müssen sterben
"FBI-Mann: „Schlimmster Tatort, den ich jemals gesehen habe."Das Attentat ereignete sich am jüdischen Feiertag Sabbat, an dem viele Menschen die Synagoge aufsuchen
Kinder wurden jedoch nach offiziellen Angaben nicht verletzt. Dennoch sagte der FBI-Agent Bob Jones: „Es ist der schlimmste Tatort, den ich in 22 Jahren Berufserfahrung gesehen habe
" Die Tat wird von den Behörden als Hassverbrechen eingestuft. Der Angreifer hatte mehrere Schusswaffen bei sich
Nach ersten Erkenntnissen besaß er sie legal.Tausende Menschen versammelten sich noch am Samstagabend an der Kreuzung Murray Avenue/Ecke Forbes zu einem Gedenkgottesdienst für die Opfer der Schießerei in der Tree of Life Synagoge
Merkel: „Antisemitismus entschlossen entgegenstellen - überall" - News aus Pittsburgh/USABundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, UN-Generalsekretär António Guterres und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu verurteilten die Tat mit scharfen Worten
„Wir alle müssen uns dem Antisemitismus entschlossen entgegenstellen - überall", schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert im Auftrag der Kanzlerin auf Twitter
Netanjahu sagte in einer Videobotschaft: „Mein Herz ist gebrochen und ich bin angewidert von der mörderischen Attacke auf eine Synagoge in Pittsburgh", sagte Netanjahu in einem Video-Statement
Die Schüsse von Pittsburgh sind der vorläufige Höhepunkt einer Reihe antisemitischer Straftaten in den vergangenen Jahren
In Europa gab es in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehrere Anschläge auf jüdische Einrichtungen
Bei einem Terroranschlag auf eine Synagoge im tunesischen Djerba wurden 2002 21 Menschen getötet, darunter 12 Deutsche
Update von 23.03 Uhr: UN-Generalsekretär António Guterres hat das Attentat auf eine Synagoge in der US-Metropole Pittsburgh mit elf Toten scharf verurteilt
Er sei „zutiefst schockiert", sagte Guterres am Samstag laut Mitteilung. Den Familien der Opfer richtete er sein Beileid aus
„Die Schüsse in Pittsburgh sind eine schmerzvolle Erinnerung an anhaltenden Antisemitismus", sagte Guterres weiter
Antisemitismus dürfe im 21. Jahrhundert aber keinen Platz haben.Update von 21.54 Uhr: Bei dem Angriff auf eine Synagoge in der Stadt Pittsburgh in den USA sind nach Medienberichten mindestens elf Menschen getötet worden
Die Zeitung "Washington Post und der TV-Sender CBS News beriefen sich bei den jüngsten Angaben zu den Opferzahlen am Samstag auf örtliche Quellen
Eine offizielle Bestätigung für die neue Opferzahl lag zunächst nicht vor. Zuvor war noch von mindestens vier Toten und mehreren weiteren Verletzten bei der Attacke auf das jüdische Gotteshaus die Rede gewesen
Ein bewaffneter Mann hatte während einer religiösen Zeremonie in der Synagoge um sich geschossen
Der mutmaßliche Täter stellte sich und wurde festgenommen, wie ein Polizeisprecher sagte
Der Angriff hatte nach Angaben von US-Präsident Donald Trump einen antisemitischen Hintergrund
Es dürfe "keine Toleranz für den Antisemitismus" geben, sagte Trump während eines Besuchs im Bundesstaat Indiana
Lesen Sie hier: Briefbomben-Serie: Verdächtiger drohte bereits vor Jahren mit Anschlag - Anwalt sieht Mitschuld TrumpsPittsburgh: Schüsse in Synagoge in den USA - Rechtsextreme Hintergründe wahrscheinlichUpdate von 21
39 Uhr: Beim mutmaßlichen Synagogen-Schützen von Pittsburgh spricht alles für rechtsextreme Hintergründe
Bei dem Verdächtigen handelt es sich um Robert B. Laut CBS News soll der Verdächtige vor der Tat eine verschlüsselte Botschaft über das soziale Netzwerk „Gab" verbreitet haben
Gegenstand des Posts ist die jüdische Flüchtlingshilfe-Organisation HIAS. Er behauptet, diese würden Invasoren in das Land schleusen, die „seine Leute" töteten
Die Vorstellung, jüdische Organisationen würden die Flüchtlingsströme lenken, um Staaten in das Chaos zu stürzen, ist eine gängige rechtsextreme und antisemitische Verschwörungstheorie
Am Schluss seines Beitrags schreibt B.: Sch**ß auf eure Ansichten, ich gehe rein!" Anscheinend die Ankündigung seiner Tat
Als der Täter um 9.30 Uhr Ortszeit die Synagoge den Schabbat-Gottesdienst stürmte, soll er „alle Juden müssen sterben" geschrien haben
Schüsse in Synagoge in Pittsburgh: Details zum TäterUpdate von 20.56 Uhr: Erste Erkenntnisse zum mutmaßlichen Täter: Laut Medienberichten handelte es sich bei dem Mann, der die Schüsse abfeuerte, um einen 46-Jährigen
Die Beiträge in sozialen Medien des Verdächtigen wimmelten nur so von antisemitischen Äußerungen
Der frühere Gemeindevorsteher der Lebensbaum-Synagoge, Michael Eisenberg, sagte im Fernsehen, da es ein normaler Sabbatgottesdienst gewesen sei, habe die Tür gewissermaßen offen gestanden
Die Sicherheitsvorkehrungen seien viel geringer gewesen als an hohen Feiertagen.Update von 19
52 Uhr: Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Angriff auf eine Synagoge in der Stadt Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania verurteilt
Netanjahu sprach am Samstag von "schrecklicher antisemitischer Brutalität". "Wir stehen an der Seite der jüdischen Gemeinde von Pittsburgh
Wir stehen an der Seite des amerikanischen Volks" angesichts der "mörderischen Attacke", erklärte der Regierungschef in einem beim Kurzmitteilungsdienst Twitter veröffentlichten Video
Update von 19:10 Uhr: Der Angriff auf eine Synagoge in Pittsburgh ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump "verheerender" als zunächst befürchtet
Trump verurteilte am Samstag nach Wahlkampfauftritten in den Bundesstaaten Indiana and Illinois zugleich den "Hass" in den USA
Trump hat nach den tödlichen Schüssen von Pittsburgh schnellere Todesurteile für Mörder gefordert
„Sie sollten wirklich den ultimativen Preis zahlen", sagte Trump am Samstag über Menschen, die Gläubige in Gotteshäusern erschießen
„Sie sollten nicht Jahre über Jahre darauf warten." Der Präsident sprach sich zudem für bewaffnetes Sicherheitspersonal bei Gottesdiensten aus
„Ein Verrückter ging hinein und sie hatten keinen Schutz", sagte Trump über die Gemeindemitglieder
„Bewaffnete Posten hätten ihn sofort stoppen können."USA: Mindestens vier Tote bei Schießerei nahe Synagoge in PittsburghPittsburgh - An der „Tree-of-Life"-Synagoge in Pittsburgh sind mehrere Menschen erschossen worden
„Es gibt Tote", sagte ein Polizeisprecher am Samstag am Tatort vor Journalisten. Zur Zahl konnte er keine Angaben machen
Drei Polizisten seien angeschossen worden, ein Verdächtiger sei festgenommen worden
Später sprach er von „mehreren Opfern." Die Lage sei jedoch auch nach der Festnahme noch nicht völlig unter Kontrolle, ein weiterer Schütze könne nicht völlig ausgeschlossen werden
Pittsburgh/USA: Mindestens acht Menschen angeschossenDie Stadtverwaltung Pittsburgh hatte zuvor Medienberichte bestätigt, wonach es zu Schüssen an der Synagoge gekommen war
Der Sender Fox News sowie weitere US-Medien sprachen von mindestens vier Toten, insgesamt seien acht Menschen angeschossen worden
Darunter seien auch Polizisten. Andere Berichte lokaler Medien sprachen von bis zu acht Toten
Pittsburgh/USA: Schüsse aus drittem StockDie „Tree-of-Life"-Synagoge gilt als ein konservatives jüdisches Gotteshaus, das jedoch offen für Neuerungen sei, wie der Präsident der jüdischen Gemeinde im Großraum Pittsburgh, Jeff Finkelstein, am Ort des Geschehens sagte
Normalerweise finden sich dort am Samstagmorgen rund 50 bis 60 Gläubige ein. Auch in anderen Gegenden der USA wurden sofort die Sicherheitsvorkehrungen für jüdische Einrichtungen erweitert
Die Schüsse sollen im dritten Stock des Gotteshauses gefallen sein. Ob es auch zu Schusswechseln außerhalb des Gebäudes kam, war unklar
US-Präsident Donald Trump rief die Menschen in der Gegend via Twitter dazu auf, Schutz zu suchen
Pittsburgh/USA: Großes Polizeiaufgebot in jüdischem ViertelFernsehbilder zeigten, wie im Pittsburgher Viertel Squirrel Hill, einer Gegend, wo auch viele Menschen jüdischen Glaubens wohnen, ein großes Polizeiaufgebot auffuhr
Menschen wurden von Feuerwehrleuten und Polizeibeamten in Sicherheit gebracht. Einzelheiten blieben zunächst völlig unklar
Landtagswahl 2018 in Hessen: Prognosen, Ergebnisse, Reaktionen - Live-Tickerdpa
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